Architektur

Bahnhof Glattbrugg

Zusammen mit dem Bau der zweiten Etappe der Glattalbahn konnte der Bahnhof Glattbrugg grundlegend erneuert und den neuen Bedürfnissen angepasst werden. In enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Opfikon, der SBB sowie der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG wurde der Bahnhof 2008 zu einer leistungsfähigen und kundenfreundlichen Verkehrsdrehscheibe ausgebaut. Neben zahlreichen Anpassungen und Verbesserungen bei den Infrastrukturanlagen wurde dabei auch ein zweigeschossiges Veloparkhaus mit 144 Stellplätzen realisiert.

Mit der durchgehenden, vom neuen Veloparkhaus bis zum Aufnahmegebäude aus den 70er Jahren gespannten Überdachung resultiert ein grosszügiger Freiraum zwischen den Gleisen der SBB und der Stadtbahn. Die witterungsgeschützte Plattform bietet einen hohen Umsteigekomfort und wird durch einen Kiosk, Rampen- und Treppenaufgänge, VBG-Haltestelle und ein Kundencenter zusätzlich belebt.

Die grosszügige Gestaltung mit aufgesetztem Oblicht zeichnet den Bahnhof in besonderer Weise aus und bildet in der Nacht ein markantes Zeichen und Identifikationsmerkmal in Glattbrugg. Mit der abgerundeten, der Gleisgeometrie folgenden Glasfassade schliesst der lang gestreckte Baukörper nach Süden ab und bildet einen glatten Gegenpol zum markant kubischen Aufnahmegebäude.