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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Prinzip der Koexistenz in hohem Mass erfüllt
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vom gesichtslosen Strassenraum zum Dorfeingang
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Aufwertung der Ortsdurchfahrt space.gif:

Hunzenschwil AG   2006

Prinzip der Koexistenz als allgemeiner Projektierungsgrundsatz
Damit die Ortsdurchfahrten ihre naturgemäss vielfältigen Funktionen wieder besser wahrnehmen können, sollen sie nach dem Prinzip der Koexistenz gestaltet werden, das auf dem rücksichtsvollen Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmenden basiert. Mit gestalterischen und betrieblichen Massnahmen soll ein verantwortungsvolles Verhalten gefördert werden. Dabei werden Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität für den Fuss- und Radverkehr verbessert, Lärm- und Luftblastung durch Verstetigung und Verlangsamung des Verkehrs verringert und das Ortsbild erhalten oder sogar aufgewertet.

Würdigung durch die Jury:
Beide Studien (asa und metron) zeigen exemplarisch auf, dass die Strassenraumgestaltungen einen sehr grossen Beitrag zur Qualitätsverbesserung des Ortsbildes leisten könnten. Beide Vorschläge unterteilen die Strasse in klar ablesbare Raumfolgen Eingang - Übergang - Dorfkern - Übergang - Eingang, jedoch mit unterschiedlichen Gestaltungsmitteln. Das Prinzip der Koexistenz wird in hohem Mass erfüllt. Bei beiden Studien entsteht im Dorfkern ein attraktiver von den Gebäuden gefasster Dorfplatz, über den die Fahrbahn führt. Die gestalterischen Ansätze, der von der asa vorgeschlagene Mehrzweckstreifen und das Fahrbahnband der metron, sind denkbare Lösungsansätze. Die heutige Verkehrsbelastung in Hunzenschwil von 15'000 Mfz/Tag macht den Handlungsbedarf überdeutlich. Vor allem unter dem Aspekt dass in den letzten vier Jahrzehnten zwei Umfahrungen (A1 und T5) gebaut wurden.

Projektspezifische Beurteilung: Die Gestaltung ist der Massstäblichkeit der Zentrumszone angepasst. Der Charakter als Verkehrsraum bleibt erhalten, aber in der Art, welche die Koexistenz unterstützt. Der Mehrzweckstreifen im Dorfzentrum ist zweckmässig. Eine offene Frage ist, ob auf dem Dorfplatz Fussgängerstreifen angezeigt sind oder ob die Platzquerung überall ermöglicht werden soll. Der Idee, die Strassenunterführung aufzuheben, und dadurch den Dorfplatz mehr zu beleben, wurde kontrovers diskutiert. Kann die Unterführung nicht einen Beitrag zur Sicherheit der Schwächsten im Verkehr bieten? Die Baumreihe in der Kurve beim Neubauvolumen wirkt in dieser Form nicht überzeugend.

weitere Informationen des Kantons Aargau, Departement BVU

AuftraggeberIn: BADEN REGIO Gemeinden Region Baden - Wettingen, Regionalplanungsverband Lenzburg und Umgebung, Departement BVU des Kantons Aargau

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