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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Lebensraum zurück - für 60'000 Franken
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zweiter Preis im nationalen Wettbewerb
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Uster ZH   1995 - 1998

Die Bachgasse ist ein Teilstück der historischen Wegverbindung zwischen Sulzbach und Oberuster. Flarzhäuser begrenzen die trottoirlose, schmale Quartierstrasse . Trotz der engen Situation missbrauchten viele Automobilisten die Bachgasse als Ausweichsroute und gefährdeten Quartierbewohner und besonders Kindergärtler und Schulkinder auf dem Schulweg durch ihre schnelle Fahrweise.

In den 80er-Jahren wurden Pläne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ausgearbeitet: 5.5m Fahrbahn und 2.0m Trottoir. Glücklicherweise blieb es beim Projekt! 1989 wurde die Einmündung in die Sulzbacherstrasse für den motorisierten Verkehr geschlossen. Der erste Schritt war getan - kein quartierfremder Autoverkehr mehr. Jetzt gefährdetenn nur noch die autofahrenden Quartierbewohner ihre Kinder und sich selbst.

Gleichzeitig wurde der regionale Radweg, welcher bis anhin durch die stark befahrene und gefähliche Aathalstrasse führte, neu über die verkehrsarme Bachgasse signalisiert.

1994 sollte die Bachgasse im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben gemäss den kantonalen Zugangsnormalien ausgebaut werden. Das Projekt 5.5 m Fahrbahn und 2.0 m Trottoir lag wieder auf dem Tisch!

Stadt und Anstösser konnten sich auf eine bessere (und billigere) Lösung einigen. Grundsätzlich soll das Verkehrsverhalten künftig durch «Koexistenz» geprägt sein. Dem Fussgänger wird mit einer Reihe Grauerlen entlang dem Aabach ein geschützter Bewegungsraum angeboten. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite engt ein «Mehrzweckstreifen» die Fahrbahn zusätzlich ein. Die Pflanzgruben wurden auf die einfachste Art erstellt und an der bestehenden Strasse wurde nur das Nötigste verändert - der wellige und geflickte Strassenbelag blieb bestehen, die bestehenden Randabschlüsse belassen.

AuftraggeberIn: Stadt Uster

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