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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Ideallinie ermittelt
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bald auch in der Schweiz - Signalisation 'Velostrasse'
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Velobahnen für die Velostadt Winterthur space.gif:

Stadt Winterthur ZH   2012 - 2013

Der Anteil des Veloverkehrs am Modalsplit soll durch direkte, schnelle und möglichst konfliktarme Velobahnen erhöht werden. Diese verbinden den Stadtraum Bahnhof mit dem neuen Zentrum Neuhegi sowie mit den gewachsenen Ortsteilen Oberwinterthur, Wülflingen, Töss und Seen und der Region. Die Stadt Winterthur will mit den Velobahnen eine sowohl sichere und komfortable als auch schnelle und direkte Veloinfrastruktur schaffen. Im Gegensatz zu den meist im Agglomerationsgebiet realisierten Radschnellrouten in Holland und Dänemark und auch zu den geplanten Projekten in Hannover und im Limmattal, sollen die Velobahnen in Winterthur im dichten städtischen Umfeld angelegt werden.

In einer ersten Arbeitsphase wurden Ausbau- und Komfortstandards für städtische Velobahnen entwickelt. Die Raumverfügbarkeit ist tendenziell geringer, während die Nutzungsdichte (Velofahrende, andere Verkehrsteilnehmende und weitere Ansprüche an den Strassenraum) sehr hoch ist. In diesem Kontext kann an die Hindernisfreiheit und die Fahrgeschwindigkeit nicht dieselben Anforderungen gestellt werden. Die Stetigkeit ist höher zu gewichten als die Fahrgeschwindigkeit.

Die formulierten Anforderungen an Velobahnen wurden am Pilotprojekt 'Wartstrasse' auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft und für einzelne Abschnitte die Ideallinie in einem vertieften Variantenstudium ermittelt. In Relation zu der angezielten Gesamtwirkung der Velobahn 'Wartstrasse' konnte die situativ beste Linienführung definiert und als Pilotprojekt ausgearbeitet werden. Erstmals in der Schweiz wird im Pilotprojekt eine Signalisation als 'Velostrasse' vorgeschlagen. Dieses Instrument zur Bevorrechtigung des Veloverkehrs auf Erschliessungsstrassen, im Speziellen an Knoten, ist in Winterthur von grosser Bedeutung.

Im abschliessenden Arbeitsschritt wurde der Grobentwurf des Veloschnellrouten-Netzes aus dem städtischen Gesamtverkehrskonzept präzisiert bzw. überarbeitet. Nun liegt der Stadt Winterthur ein Velobahnen-Netz vor, welches den Veloverkehr auf möglichst langen Abschnitten bündeln und beschleunigen kann. Die Velobahnen liegen einerseits räumlich in den richtigen Korridoren (Nachfrage), andererseits kann eine Velobahn in der geforderten Qualiät bezüglich Platzverhältnisse und anderen Nutzungen grundsätzlich realisiert werden (Machbarkeit).

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