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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Zukünftige Verhältnisse in St.Gallen?
(Nørrebrogade, Kopenhagen © News Øresund)
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Wo kommen die Velofahrer am besten voran?
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Velobahnen Stadt St.Gallen - Machbarkeitsstudie space.gif:

Stadt St.Gallen   2014 - 2015

In der Stadt St.Gallen soll der Anteil des Veloverkehrs durch direkte, schnelle und möglichst konfliktarme Velobahnen erhöht werden, welche den Stadtraum Altstadt/Bahnhof in Ost-West-Richtung mit den einzelnen Stadtquartieren verbinden. In einer Machbarkeitsstudie wurde aufgezeigt, wie solche Velobahnen in die Stadtstruktur eingegliedert werden können. Vergleichbar ist eine Velobahn am ehesten mit einer Autobahn. Schnell und möglichst ohne Unterbrüche sollen VelofahrerInnen von A nach B gelangen können.

Velobahnen sollen breit genug sein, damit VelofahrerInnen andere überholen und/oder nebeneinander fahren können. Auf Velobahnen soll man im Grundsatz Vorfahrt haben. Sie sollen gut beleuchtet sein und im Winter möglichst eis- und schneefrei gehalten werden. Wichtiger als die Fahrgeschwindigkeit ist die Stetigkeit und Durchgängigkeit. Velobahnen werden entweder auf eigenen Wegen geführt oder nutzen Quartierstrassen. Für diese soll in einem Pilotversuch die Signalisation als «Velostrasse» (anderer Verkehr ist teilweise zugelassen) getestet werden. Die Stadt ist dazu in Kontakt mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA.

Die Linienführung im Abschnitt West (Winkeln - Innenstadt) wird stark von der Topografie beeinflusst. Rund um die zwei Grundvarianten via Fürstenlandbrücke oder via Sitterviadukt SBB wurde ein Variantenfächer entwickelt und mögliche Lösungsansätze verglichen. Bewertet und in der Begleitgruppe diskutiert wurden die grundsätzliche Eignung, die Hindernisfreiheit, der mögliche Ausbaustandard, das Höhenprofil sowie das Fahrtenpotenzial. Die gewählte Linienführung folgt weitgehend dem SBB-Trassee. Im Abschnitt Ost (Innenstadt - Stephanshorn) war die Linienführung bereits zu Projektbeginn grundsätzlich klar. Die Machbarkeit einer Velobahn wurde auf der Achse der bestehenden Veloroute via Museumstrasse, Lindenstrasse und Brauerstrasse geprüft.

Die definierten Bestvarianten im Westen und Osten wurden in Konzeptplänen aufgezeigt. Für kritische Stellen (insbesondere Querungen von Kantonsstrassen) sind lokale Optimierungsmöglichkeiten entwickelt worden.

AuftraggeberIn: Stadt St.Gallen, Tiefbauamt, Verkehrsplanung
Kanton St.Gallen, Tiefbauamt, Fachstelle Langsamverkehr

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