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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Das rote Wegnetz als «pulsierendes» Element
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Quartierzufahrt mit Signalwirkung
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Öffentliche Räume im Gebiet Ruggächern space.gif:

Zürich Affoltern   2004

Mit einer Kapazität für rund 1000 Wohnungen umschreibt das Quartierplangebiet Ruggächern eines der grössten noch unbebauten Wohnareale der Stadt Zürich. Mit dem Studienauftrag (im selektiven Verfahren) war ein Gesamtkonzept für die Gestaltung der öffentlichen Räume auszuarbeiten. Gesucht waren Lösungen, die Strassen und Freiräume als Einheit verbinden und ein attraktives Umfeld für das Quartier schaffen.

Das Quartier Ruggächern wird vom Projektteam als Stadt im Grünen gelesen, dessen Gebäudekörper mit bis zu sieben Geschossen die Skyline in Zukunft dominieren werden. Sein Netz von Wegen, Strassen und Plätzen wird als einheitlicher öffentlicher Raum gestaltet, der mit deutlicher Lesbarkeit ein wichtiges Identifikationselement wird. Die Parkflächen, Strassen- und Wegflächen bilden ein räumliches Kontinuum, welches durch das einheitliche Farbkonzept der Beläge zusammengefasst wird.

Thema Verkehr: Sämtliche Zufahrten zu den neuen Baufeldern im Gebiet Ruggächern erfolgen für den motorisierten Individualverkehr über die Mühlackerstrasse. Die Erschliessung der Baufelder wird durch die neu ausgeschiedenen Quartierstrassen sichergestellt. Wir schlagen auf allen Strassenzügen eine Tempo 30-Zone vor. Die Strassenquerschnitte sind auf die Begegnungsfälle bei Geschwindigkeiten von v = 30 km/h dimensioniert und die dafür notwendigen Verkehrsflächen können entsprechend ökonomisch ausgeschieden werden. Die Ausgestaltung der Strassenräume schafft die Basis für eine dem Wohnumfeld angepasste Verkehrskultur. Die unterschiedlichen Funktionen der Mühlackerstrasse (Sammelstrasse) und der neuen Quartierstrassen werden durch die Materialisierung, die Verkehrsflächendisposition und die spezifische Beleuchtung thematisiert. Aufgrund der Bahnhofsnähe und der neuen Bushaltestellen auf der Mühlackerstrasse hat ein attraktives Wegnetz für den Velo- und Fussgängerverkehr in diesem Kontext ein hoher Stellenwert. Die Flächenzuweisung für Fussgänger und Velofahrer erfolgt grosszügig und die Gestaltung des Parkweges entlang dem Gleis ist wird für diese Verkehrsteilnehmer zu einem attraktiven Erlebnis. Die Anknüpfung an die bestehenden Wege ausserhalb des Planungsgebietes ist sichergestellt.

Im Projektteam mit:
ryffel + ryffel, (Landschaftsarchitekt)
Oliver Schwarz (Architektur)
Christine Sträuli-Türcké (Design)
WWI, Wepf + Wepf Ingenieure AG (Bauingenieur)

AuftraggeberIn: Hochbaudepartement der Stadt Zürich

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