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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Entwicklungskonzept Siedlung + Landschaft
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Verkehrserschliessung der Quartiere
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Entwicklungskonzept Duggeli - Moos - Schluecht - Spiess space.gif:

Cham ZG   2002

Die Einwohnergemeinde Cham und die Baudirektion Zug führten im Jahr 2002 einen Studienauftrag über die Entwicklung der Gebiete Duggeli-Moos-Schluecht-Spiess durch. Ziel war es, unter Berücksichtigung der geplanten Umfahrung Cham-Hünenberg, mögliche Entwicklungen und eine zweckmässige Etappierung in verschiedenen Bearbeitungstiefen aufzuzeigen - als Vorbereitung für die Ortsplanungsrevision.

In unserem Konzept verfolgten wir eine klare Strategie. Es wurden Festlegungen erarbeitet für die Erschliessung, die Ausscheidung in Bau- und Nichtbauland (Landwirtschaftszone, Freihaltezone) und die Definition des öffentlichen Raumes. Wir versuchten, kreative und zukunftsweisende Vorschläge zu machen, die auf der Synthese von Städtebau, Verkehr, Gestaltung und Landschaftsplanung aufbauen.

Im Teilaspekt Bebauung haben wir konkrete Vorschläge zur weiteren Siedlungsentwicklung gemacht. Als Besonderheit haben wir sogenannte 'Spezial-Weilerbauzonen' vorgeschlagen für grosszügige Landhäuser, die mit den bestehenden Bauten der landwirtschaftlichen Betriebe zu einem Weiler gruppiert sind. Die Umgebungsfläche der Bauten soll dabei nicht in eine 'Privatlandschaft' umgestaltet werden; der individuell genutzte und gestaltete Garten beschränkt sich auf den abgeschlossenen Wohnhof.

Im Teilaspekt Verkehr wurde aufgezeigt, wie die geplante Umfahrung durch eine zweckmässige Anordnung der Anschlüsse auch als Quartiererschliessung genutzt und damit eine nachhaltige Verkehrsentlastung des Chamer Zentrums erreicht werden kann.

Im Teilaspekt Landschaft zeigten wir auf, wie mit dem als Insel zwischen dem Siedlungsgebiet, der Nationalstrasse A4 und dem Autobahnzubringer liegenden und damit stark von den benachbarten Landschaftsräumen getrennten Raum umzugehen ist. Die noch vorhandenen Korridore in die freie Landschaft (zum Lorzeraum und zum Zugersee) sollen nachhaltig gesichert werden, damit das Gebiet seine Funktion als attraktiv gelegenes Naherholungsgebiet und siedlungsnaher Naturraum trotz neuer Umfahrungsstrasse auch in Zukunft erfüllen kann.

in Zusammenarbeit mit Thomas Ryffel, ryffel + ryffel Landschaftsarchitekten BSLA SIA

AuftraggeberIn: Einwohnergemeinde Cham, Baudirektion Zug

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