Strukturbild für den öffentlichen Verkehr
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'ÖV-Richtplan' für die gesamte Agglomeration
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Synthese ÖV-Angebot Agglo St.Gallen / Arbon-Rorschach
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Agglomeration St.Gallen / Arbon - Rorschach 2010
Für die Agglomeration St.Gallen / Arbon - Rorschach wurde ein öV-Konzept erarbeitet, welches auf dem Strukturmodell des Agglomerationsprogramms basiert. Darauf aufbauend wurden in einer ersten Phase klare Grundsätze für die Verbindungen der einzelnen Siedlungsräume und die Erschliessungsqualität innerhalb dieser Räume festgelegt. Nach diesen Grundsätzen wurde das öV-Konzept entwickelt.
In Zukunft werden die Buslinien im Agglomerationszentrum als Durchmesserlinien die einzelnen Stadtteile direkt untereinander und mit dem Bahnhof verbinden. Regionallinien verkehren auf den städtischen Hauptachsen beschleunigt, während die Stadtbusse die Funktion der Feinverteilung übernehmen. Die Regionallinien werden grundsätzlich an der nächstmöglichen S-Bahnstation angeschlossen. Linien, die in ein Nebenzentrum führen, übernehmen zusätzlich Ortsbus-Aufgaben.
Das neue Konzept erfordert im Vergleich zu heute den Einsatz von zusätzlichen Fahrzeugen. In dieser Konsequenz steigen die Kosten für den Betrieb um ca. 6%. Im Gegenzug verbessert sich die öV-Erschliessung massiv: Über 70'000 EinwohnerInnen profitieren von einer verbesserten öV-Erschliessung. Zudem werden künftig über 73% der Bevölkerung im Einzug der Haltestellen des öffentlichen Verkehrs im Minimum mit einem Viertelstundentakt bedient (heute 51%).
Wird die Siedlungsentwicklung in der Agglomeration konsequent in gut bis sehr gut erschlossenen Gebieten gefördert, verändert sich der Modal-Split zusätzlich zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs.
AuftraggeberIn: Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gallen
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