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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Impressionen aus dem Partizipationsprozess
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Entwicklungsleitbild 2030
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Entwicklungsleitbild Laufenburg - Partizipative Planung space.gif:

Laufenburg AG   2013

Wie bringt man zwei bis vor kurzem eigenständige Gemeinden mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen dazu, sich als Einheit zu verstehen und gemeinsam für die Zukunft zu planen? In einem partizipativen Planungsprozess zusammen mit der Bevölkerung haben wir es geschafft, die ehemals eigenständigen Gemeinden Laufenburg und Sulz auf ein gemeinsames Entwicklungsleitbild einzuschwören.

Nach der Fusion der beiden Gemeinden Laufenburg und Sulz im Jahr 2010 war es ein zentrales Anliegen, mittels eines partizipativen Vorgehens die Transparenz behördlicher Entscheide für die Bevölkerung zu erhöhen und das Zusammenwachsen des Städtchens Laufenburg und des ländlich geprägten Sulztals zu festigen. Damit ging die Aufgabe wesentlich über die herkömmliche Entwicklung eines Leitbildes hinaus.

Der zentrale Punkt des von uns vorgeschlagenen Vorgehens war, die Dimensionen "Leitbild-Inhalt" und "Leitbild-Prozess" konsequent als gleichberechtigt zu behandeln. Der Kommunikation und Information während des Prozesses kam eine entscheidende Rolle zu; sie trugen wesentlich zur Vertrauensbildung bei.

Die inhaltlichen Eckpunkte des Entwicklungsleitbildes "Laufenburg 2030" wurden unter Einbezug der Bevölkerung und der Verantwortlichen nach dem BottomUp-Prinzip erarbeitet. Wir orientierten uns dabei methodisch am System der Grossgruppen-Moderation. Auf Inputreferate und Informationsblöcke der vorbereitenden Projektgruppe und der Planer folgten Diskussionsrunden in kleinen, gezielt zusammengesetzten Gruppen. Deren Resultate dienten danach als Basis für die weitere Bearbeitung in der Projekgruppe und in den Vertiefungsworkshops.

Insgesamt wurden zwei Bevölkerungsforen mit ca. 70 Teilnehmern sowie zwei Vertiefungs-Workshops mit je ca. 15 Teilnehmern durchgeführt. Ein wichtiges Anliegen war die absolute Transparenz des gesamten Prozesses, weshalb die Bevölkerung regelmässig über die Presse informiert wurde.

Das partizipative Vorgehen und die dadurch erreichte Verankerung des Leitbildes in der Bevölkerung schufen einen verlässlichen Orientierungs- und Handlungsrahmen für den kurz nach dem Prozess fast vollständig erneuerten Stadtrat. Durch die intensiven Auseinandersetzungen und Diskussionen in den beiden Foren gelang es, die innerkommunale Solidarität zu stärken.

Arbeitsgemeinschaft asa AG / Dr. Hans Rudolf Arm

AuftraggeberIn: Gemeinde Laufenburg

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