asa LogoSmall.gif: space 84x85.gif: def l1m1.gif: def l1m2.gif: def l1m3.gif: def l1m4.gif: def l1m5.gif: def l1m6.gif: def l1m8.gif: def l1m7.gif:
def l2m1.gif: def l2m2.gif: def l2m3.gif: def l2m5.gif: konflim L2m6.gif:
left bar.gif: ref konflim bar.gif:
space.gif: space.gif: space.gif: space.gif:

projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

space.gif:

refk_bild01.jpg:
Vorgehensskizze und Partizipationsprozess ...
space.gif:
refk_bild02.jpg:
Fricktalkonferenzen - organisiert in Anlehnung an die Grossgruppenmethode
space.gif:
Regionalentwicklung Fricktal - Partizipative Planung space.gif:

Region Fricktal AG   2006 - 2009

Wie stellt sich das Fricktal den Herausforderungen der Zukunft? Wie kann das Fricktal im internationalen Standortwettbewerb bestehen? Wie kann das Fricktal seine Eigenständigkeit bewahren?

Mit diesen Fragen schrieb der Regionalplanungsverband FricktalRegio die Erarbeitung eines Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) aus. Die Aufgabe legte das Schwergewicht auf Erhalt, Stärkung und Ausbau der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Region - unter der Prämisse der Nachhaltigkeit. Nach der Fusion der beiden Planungsverbände 'Oberes Fricktal' und 'Unteres Fricktal' im Jahr 2003 war es ein zentrales Anliegen, mittels eines partizipativen Vorgehens alle 41 Gemeinden in die Planung miteinzubeziehen. Damit ging die Aufgabe weit über die herkömmliche regionale Raumplanung hinaus.

Ziel war es, das Fricktal als international wettbewerbsfähige Region zu positionieren, welche einerseits die stärkeren und schwächeren Gemeinden integriert, und andererseits die Bedürfnisse der heutigen und der zukünftigen Generation berücksichtigt. Gleichzeitig sollte ein den räumlichen und wirtschaftlichen Disparitäten der 41 Verbandsgemeinden angepasster Partizipationsprozess für Solidarität unter den Gemeinden sorgen. Die inhaltlichen Eckpunkte sollten nicht allein von den Planern, sondern unter Einbezug der Bevölkerung und der Verantwortlichen nach dem BottomUp-Prinzip erarbeitet werden. Wir orientierten uns dabei methodisch am System der Grossgruppen-Moderation/Mediation.

Der zentrale Punkt des von uns vorgeschlagenen Vorgehens war, die Dimensionen 'REK-Inhalt' und 'REK-Prozess' konsequent als gleichberechtigt zu behandeln. Das partizipative Vorgehen schuf ein verlässlicher Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Gemeinden. Durch die intensiven Diskussionen an den Fricktalkonferenzen gelang es, die innerregionale Solidarität im Verlaufe des REK-Prozesses explizit zu stärken.

Insgesamt wurden 4 Fricktalkonferenzen und 20 Workshops mit Betroffenen sowie mit der Koordinations- und Steuerungsgruppe durchgeführt. Die Fricktalkonferenzen - Plenarveranstaltungen mit rund 100 Personen - gaben jeweils das Placet für den vergangenen und grünes Licht für den nächsten Schritt. Schliesslich wurden die Planungsergebnisse durch 2 Vernehmlassungen bei den Gemeinden abgesichert.

Arbeitsgemeinschaft asa AG / Arm + Partner AG

AuftraggeberIn: Regionalplanungsverband FricktalRegio

space.gif: