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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Konzept 'Siedlung + Freiraum'
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Volumenstudie mit Blick auf die neue Kantonsschule
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Entwicklungskonzept Rigiplatz-Kirchbühl space.gif:

Cham ZG   2003

Die Einwohnergemeinde Cham führte im Jahr 2003 einen Studienauftrag über die Entwicklung des Gebietes Rigiplatz-Kirchbühl durch, als Vorbereitung für die bevorstehende Ortsplanungsrevision.

Die Bearbeitung erfolgte in Begleitung eines Fachgremiums, zusammengesetzt aus Behördenmitgliedern, Fachpersonen und Grundeigentümern. Die Hauptaufgabe bestand darin, die anzustrebende bauliche Entwicklung in der 'der grünen Lunge' von Cham - ein Landschaftsraum welcher heute bis ins Zentrum von Cham hineinragt - aufzuzeigen. Wichtige Teilaufgaben waren dabei unter anderem die Frage nach der bestmöglichen Situierung der geplanten Kantonsschule, die Lage einer neuen Bauzone für ca. 500 Einwohner und die Entwicklung eines adäquaten Verkehrsnetzes für die neuen Siedlungsteile.

In unserem Konzept schlagen wir vor, die Kantonsschule an prominenter Lage, auf dem höchsten Punkt des Ortsteiles und in Fusswegdistanz zum Bahnhof anzusiedeln. Das vorhandene, lockere Siedlungsmuster, gebildet von bestehenden Schul- und Spitalbauten wird fortgeschrieben. Die in einzelne Volumen gegliederte Schulanlage ist in die Landschaft eingebettet und es bleiben Durchbli-cke nach allen Richtungen offen. Der landschaftliche Aspekt des 'Büels' bleibt trotz Bebauung in hohem Masse erhalten und die Freiräume sind öffentlich zugänglich.

Am westlichen Siedlungseingang wird eine neues Wohnquartier für rund 500 Einwohner vorgeschlagen. Das Siedlungsmuster bezieht sich auf die Topografie; die Häuserzeilen bewegen sich parallel zum leicht nach Südosten abfallenden Hang. Durch das neue Quartier fliessen grosszügige Freiräume, welche mit 'der grünen Lunge von Cham' verbunden sind. Ein Wanderweg mit begleitender Baumallee bildet eine klare, dauerhafte Grenze zwischen Siedlung und offener Landschaft.

Der neue Ortsteil wird von einem engmaschigen und attraktiven Langsamverkehrsnetz 'durchwoben', welches das Quartier auch optimal mit wichtigen Ziele ausserhalb des eigentlichen Planungsgebietes verbindet. Die Erschliessung für den MIV erfolgt durch möglichst kurze und direkte Stichstrassen ab den übergeordneten Hauptverkehrsachsen.

asa AG (Federführung): Martin Eicher (Städtebau/Architektur), Patricia Wenk (Raum-/Verkehrsplanung)

in Zusammenarbeit mit Thomas Ryffel, ryffel + ryffel Landschaftsarchitekten BSLA SIA

AuftraggeberIn: Gemeinde Cham

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