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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Begegnungszone im Ortszentrum
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Impression der neu gestalteten Zugerstrasse
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Öffentliche Strassenräume und Plätze (Studienauftrag 1. Preis) space.gif:

Cham ZG   2006 - 2007

Mit der neuen Umfahrung Cham-Hünenberg erhält Cham eine zweite Umfahrung und damit die einmalige Chance, das Ortszentrum und die Zufahrtsachsen nachhaltig vom Durchgangsverkehr entlasten zu können. Wird die Umfahrungsidee konsequent zu Ende gedacht, gibt es nur eine überzeugende Lösung: Die Unterbrechung der Achse Zugerstrasse-Luzernerstrasse für den Motorisierten Individualverkehr (MIV).

Die durch die Sperrung der Bärenbrücke erreichte Verkehrsreduktion von heute 18'000 auf ca. 7'000 Fahrzeuge, schafft den nötigen Spielraum für Gestaltungsmassnahmen und ermöglicht erst die Einführung einer Begegnungszone im Ortszentrum von Cham. Den durch die Sperrung resultierenden, relativ geringen Einschränkungen für den MIV innerhalb von Cham steht ein grosser Gewinn an Bewegungsfreiheit und an Aufenthaltsqualität für alle Nicht-Autofahrer gegenüber. Die Zufahrt ins Chamer Zentrum und seine Parkhäuser bleibt von allen Seiten her problemlos möglich, nur eben 'Hindurchfahren' kann man nicht mehr.

Für die Zufahrtsachsen werden verschiedene Gestaltungsmassnahmen vorgeschlagen, welche je nach örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen miteinander kombiniert werden können. Die Massnahmen werden so - einem CRESCENDO gleich - von Aussen nach Innen sukzessive verdichtet und erhöhen so den Durchfahrtswiderstand gegen das Ortszentrum hin. Sie enden mit einem 'Paukenschlag': der Begegnungszone und der Sperrung der Bärenbrücke im Ortszentrum.

Die Reduktion der Verkehrsmenge und der Fahrgeschwindigkeit im Chamer Ortszentrum ermöglicht die grundlegende Umgestaltung des heute verkehrsorientierten Strassenraumes (Kantonsstrasse). Der öffentliche (Strassen-)Raum erhält seine Qualität als Lebens- und Aufenthaltsraum zurück. Davon profitieren können nicht nur alle Nicht-Autofahrenden, sondern auch die zahlreichen Geschäfte und Restaurationsbetriebe.

Bearbeitungsteam:
asa AG (Federführung): Patricia Wenk (Verkehrsplanung), Martin Eicher (Städtebau/Architektur)
in Zusammenarbeit mit:
Thomas Ryffel, ryffel + ryffel Landschaftsarchitekten BSLA/SIA, Uster (Landschaftsarchitektur)
Christian Vogt, Vogt & Partner Winterthur (Lichtgestaltung)

AuftraggeberIn: Gemeinde Cham ZG, Gemeinde Hünenberg ZG

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