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projekte: 

| architektur | raumplanung | verkehrsplanung | öffentlicher verkehr | prozessmoderation

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Der Bushof als Dreh- und Angelpunkt
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flügelähnliche Dachkonstruktion
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Studienauftrag Bahnhofareal Stäfa space.gif:

Stäfa, ZH   2010

Verkehrsraum/-regime: Die heutigen verkehrsorientierten Strassenräume werden auf eine siedlungsverträgliche Fahrbahnbreite von 5.70 bis 6.00m zurückgebaut. Diese neuen Fahrbahnprofile ermöglichen den massgebenden Begegnungsfall LKW/LKW bei v = 20km/h bzw. v = 30km/h. Durch diese Umverteilung können Flächen für die neue Raumorganisation gewonnen werden. Kurze Fussgängerquerungen und eine situationsangepasste Fahrweise des motorisierten Verkehrs sind weitere Vorteile aus dieser Massnahme. Auf dem Bahnhofplatz unterstützt eine Begegnungszone die koexistenzbasierende Platzgestaltung. Flächendeckende Tempo30-Zonen auf der Bahnhof- und Harmoniestrasse ergänzen ein siedlungsverträgliches Verkehrsregime im 'Unteren Haslenbach'.

Bushof: Zielgerichtet und gelangen die Fahrzeuge des ÖV via Harmonie- und Bahnhofstrasse zum neuen Bushof. Sechs Gelenkbusse (CitaroG) können an das rollstuhltaugliche Hauptdock anlegen. Durch die Organisation und Positionierung der Anlage sind kurze Umsteigebeziehungen Bus/Bus und Bus/Bahn sowie eine optimale Orientierung und Einsehbarkeit garantiert. Mittels Sägezahnanordnung wird eine maximale betriebliche Flexibilität sichergestellt. Die erforderlichen künftigen Anlegekanten für zwei weitere Gelenkbusse befinden sich entlang der Gleisanlage und sind über eine 3.50m breite Fussgängerspange direkt zugänglich.

Bahnhofgebäude: Der Vogtbau bleibt ˘ entsprechend der Vorgabe im Programm ˘ in seiner Grundstruktur erhalten. Aufgrund der Lagequalität schlagen wir jedoch vor, das Kioskgebäude mit einer dreigeschossigen Aufstockung zu ergänzen. Damit wird der Platz zum Busbahnhof besser gefasst und gleichzeitig wird der Bahnhof auch von der Blickachse Oberlandstrasse ins Zentrum gerückt. Der für eine Büronutzung geeignete Ergänzungsbau baut auf der Tragstruktur des bestehenden Kioskgebäudes auf und kann aufgrund der einfachen Grundstruktur frei unterteilt werden.

Wohnungsbau: Das Wohngebäude im Osten orientiert sich an der Geometrie des Gleiskörpers und fügt sich zwanglos in die vorgegebene Situation ein. Der Zugang zu den Ateliers und Gewerberäumen im Erdgeschoss und zu den Wohnungen in den Obergeschossen erfolgt über eine grosszügige, von der Bahnhofstrasse abgesetzte Vorzone. Sämtlich Wohn- und Schlafräume sind gegen Süden orientiert und so vom Bahnlärm abgeschirmt.

Überdachung Bushof: Die flügelähnliche Dachkonstruktion setzt ein von weitem sichtbares Zeichen und unterstreicht die Bedeutung und den Stellenwert des Busbahnhofes im Stadtgefüge. Mit der Ausführung als Stahl-Glaskonstruktion und der halbtransparenten Mittelzone resultiert eine grosszügige Umsteigeplattform mit hoher Aufenthaltsqualität für den Busbenützer.

Architektur und Verkehrsplanung: asa AG
Landschaftsplanung: Marcel Fürer

AuftraggeberIn: Gemeinde Stäfa

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